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Begriff Definition
Arten von Krediten
Arten von Krediten

Man unterscheidet unter anderem folgende Kreditkarten:

  • nach der Laufzeit: 
    - kurzfristig (z.B. Kontokorrentkredit, Lombardkredit, Diskontkredit oder Akzeptkredit) (bis zu 3 Monate, teilweise bis zu 1 Jahr)
    - mittelfristig (bis 4 Jahre)
    - langfristig (über 4 Jahre)
  • nach der Art der Inanspruchnahme des Kredits:
    - revolvierend: Dem Kreditnehmer wird ein Kreditrahmen bereitgestellt, innerhalb dessen er über Kredit verfügen kann. Wenn ein Teil zurückbezahlt wird, kann der Betrag von neuem in Anspruch genommen werden.
    - einmalig: Zurückgezahlte Beträge können nicht mehr verwendet werden.
  • nach der Besicherung:
    - ungesichert (Blankokredit)
    - gesichert (z.B. Hypothekarkredit, Diskontkredit, Bürgschaftskredit, Effektenkredit)
  • nach der Höhe:
    - Mikrokredit
    - Kleinkredit
    - Großkredit
    - Millionenkredit
  • nach der Art der Bereitstellung:
    - Barkredit (z.B. Dispositionskredit, Kontokorrentkredit)
    - Warenkredit
    - Kreditleihe (z.B. Avalkredit, Akzeptkredit)
  • nach der Verwendung:
    - Konsumkredit (z.B. Ratenkredit, Bauspardarlehen)
    - Produktivkredit (z.B. Betriebsmittelkredit, Saisonkredit)
  • nach dem Kreditgeber:
    - Bankkredit
    - Lieferantenkredit
    - Arbeitgeberdarlehen
    - Verwandtendarlehen
    - Staatskredit
    - Organkredit
    - Rembourskredit ist ein Kredit im Außenhandelsgeschäft.

Es besteht auch die Möglichkeit einen Kredit in einer Fremdwährung, wie z.B. japanischer Yen oder Schweizer Franken aufzunehmen (Fremdwährungskredit). Das Zinsniveau kann hier günstiger sein als bei der Euro-Finanzierung. Das Risiko besteht allerdings in der Veränderung des Wechselkurses zwischen Euro und Fremdwährung.


Quelle: Wikipedia

 
Betriebsmittelkredite
Betriebsmittelkredite

Der Betriebsmittelkredit ist ein kurzfristiger Kredit zur finanziellen Überbrückung der Zeitspanne zwischen dem Anfall von Ausgaben für die Beschaffung und den entsprechenden Verkaufserlösen. Er dient zur Finanzierung von Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie der Vorfinanzierung sonstiger laufender Ausgaben. Der Betriebsmittelkredit ist in der Regel revolvierend.

Quelle: Wikipedia

 
Effektiver Jahreszins
Effektiver Jahreszins

Der effektive Jahreszins beziffert die jährlichen und auf die nominale Kredithöhe bezogenen Kosten von Krediten. Er wird in Prozent angegeben und müsste folglich eher effektiver Jahreszinssatz lauten, aber die Bezeichnung hat sich so eingebürgert. Bei Krediten, deren Zinssatz oder/und andere preisbestimmende Faktoren sich während der Laufzeit ändern (können), wird er als anfänglicher effektiver Jahreszins bezeichnet.

Der Effektivzinssatz wird im wesentlichen vom Nominalzinssatz, dem Auszahlungskurs (Disagio), der Tilgung und der Zinsfestschreibungsdauer bestimmt.

Quelle: Wikipedia

 
Emissionskredit
Emissionskredit

Der Emissionskredit ist eine Finanzierungsform im Rahmen der Emmission von Wertpapieren.

Die Bank gewährt dem emittierenden Unternehmen einen Kredit gegen feste Übernahme der auszugebenden Wertpapiere (Aktien, Anleihen).

Quelle: Wikipedia

 
Fremdwährungskredit
Fremdwährungskredit

Ein Fremdwährungskredit ist ein Kredit, der in einer anderen als der eigenen Währung aufgenommen wird. Als Unterschied zu einem Kredit in der eigenen Währung besteht dabei die Möglichkeit, dass sich die Schuld durch Wechselkursveränderungen vergrößert oder verkleinert. Für Firmenkunden ist es üblich, dieses Finanzierungsinstrument zu verwenden, für Privatkunden wird es in Deutschland in verstärktem Ausmaß erst seit etwa 1990 verwendet.

Die Aufnahme eines Fremdwährungskredits setzt deutlich höheres Wissen über finanzwirtschaftliche Zusammenhänge als ein Kredit in der eigenen Währung voraus. Insbesondere ist es notwendig, dass man sich während der gesamten Laufzeit mit wirtschaftlichen Entwicklungen und den daraus resultierenden Währungskursveränderungen beschäftigt.

In Österreich ist es zudem üblich, diese Art der Finanzierung endfällig, das heißt während der Laufzeit nur Zinszahlungen und am Ende der Laufzeit zu tilgen, aufzunehmen. Um den Kreditbetrag anzusparen wird im Regelfall ein Ansparplan (= Tilgungsträger) abgeschlossen da man durch die zu erwartenden Kursgewinne bei Wertpapierveranlagungen eine weitere Kostenreduktion erwartet. Dies birgt natürlich ein weiteres Risiko in sich.

Vorteile eines Fremdwährungskredits:

- Mögliche niedrigere Kreditzinsen in der Fremdwährung.
- Mögliche Währungsgewinne durch Veränderung des Kurses zwischen der eigenen und der Fremdwährung in der Zeit, in der man seine Schuld in der Fremdwährung aufgenommen hat, sind möglich.

Nachteile eines Fremdwährungskredits:

- Risiko, dass die Währung zu Ungunsten des Kreditnehmers steigt.
- Bei variabler Zinsvereinbarung Risiko, dass die Zinsen in der Fremdwährung steigen.
- Höhere Kosten durch Währungswechsel und eventuell zusätzlich nötiges Konto.
- Kreditverträge enthalten meist Klauseln, dass die Bank ab einem gewissen Verlust den Kredit ohne Zustimmung des Kreditnehmers in die eigene Währung konvertieren darf. Dadurch wird die monatliche Rate des Kreditnehmers ohne seine Einwilligung deutlich vergrößert, da in der eigenen Währung die Zinsen meist höher als in der Fremdwährung sind.
- Risiko, dass der Tilgungsträger nicht die angenommene Entwicklung aufweist.
Durch ein Zinscap können die Zinsen auf eine maximale Obergrenze beschränkt werden.

Für Kreditnehmer im Euro-Raum ist die Aufnahme von Fremdwährungskredit in Schweizer Franken und Japanischen Yen von Bedeutung.

Quelle: Wikipedia

 


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